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Schulkonzept und Zielvereinbarungen

Schulentwicklungsprogramm der Grundschule Reichertsberg 2024–2026
Pädagogische Schulentwicklung (PSE): „Lernförderung in heterogenen Klassen“

Die Grundschule Reichertsberg setzt im Rahmen der pädagogischen Schulentwicklung von 2024 bis 2026 das Programm „Lernförderung in heterogenen Klassen“ um. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern während ihrer Grundschulzeit ein aufeinander aufbauendes Förderprogramm anzubieten, das ihre fächerübergreifenden Kompetenzen stärkt.

Ausgangslage
Die zunehmende Heterogenität in den Klassen stellt Schulen vor besondere Herausforderungen. Das EFWI-Programm unterstützt Schulen dabei, den Unterricht weiterzuentwickeln und an die individuellen Bedürfnisse der Kinder anzupassen. Als Bezugspunkte dienen die Bildungsstandards, der Orientierungsrahmen Schulqualität (ORS), die Grundschulordnung sowie das schulinterne Qualitätsprogramm. Besonders gefragt sind praxisorientierte Unterstützungsangebote, die direkt im Unterricht angewendet werden können.

Maßnahmen 2024–2026
Das Kollegium der Grundschule Reichertsberg erarbeitet im Rahmen von vier Studientagen und Workshops geeignete Trainings- und Lernspiralen für die Klassen 1 bis 4. Diese Maßnahmen umfassen:

  • Methodentraining

  • Kommunikationstraining

  • Kooperatives Lernen

Jedes Schuljahr durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler diese drei Trainings. Inhalte sind unter anderem: gehirngerechtes Markieren, Gestaltung von Heftseiten und Plakaten, Präsentationstechniken, Organisation von Gruppenarbeit und weitere praxisnahe Lernstrategien. Die erlernten Techniken werden anschließend systematisch im Unterricht angewendet und weiter ausgebaut.

Steuerung und Kommunikation
Ein Steuerungsteam bestehend aus Frau Baustert, Frau Huber und Frau Schnur nimmt an vier mehrtägigen Fortbildungen des EFWI Landau teil. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im Kollegium weitergegeben. Zusätzlich wird die Elternvertretung (SEB) über die Ziele und Inhalte des Programms informiert.

Evaluation
Zur Überprüfung der Wirksamkeit des Programms erfolgt vor Ende des Schuljahres 2025/26 eine Abschlusserhebung in den 4. Klassen. Diese beinhaltet Materialien zur exemplarischen Diagnose des Lern- und Präsentationsverhaltens der Schülerinnen und Schüler. Um Vergleichbarkeit und Objektivität sicherzustellen, wird ein vorgegebener Ablauf eingehalten. Außerdem füllt das Gesamtkollegium am Ende des Programms einen Lehrerfragebogen zu verschiedenen Parametern des Schulmanagements aus, der ausgewertet wird.